Der Habichtskauz – eine liebenswerte Eule

Der Habichtskauz gehört zu den mittelgroßen einheimischen Eulenarten. Er besticht durch sein liebenswertes Aussehen. Seit den 1960er-jahren hängt man für den Habichtskauz wieder Brutkästen auf, welche mit steigender Tendenz auch angenommen werden.  Wichtig für die Wahl des Standorts sind ausreichend vorhandene angrenzende Freiflächen zur Jagd.

Die Größe der Habichtskäuze

Er erreicht eine Größe von 54 bis 61 cm und ein Gewicht von 540 bis 1.200 g. Die Spannweite kann 110 bis 130 cm betragen. Unter anderem sind sie sehr stark an den verschiedenen Zeichnungen ihres Gefieders zu erkennen. Die Schattierungen reichen von Hellgrau-Weiß bis Hellbraun-Weiß, durchzogen von langen dunkelgrauen oder dunkelbraunen Federstreifen, bis hin zum fast schwärzlichen Gefieder.

Der Habichtskauz und sein Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Habichtskauzes erstreckt sich von Europa über Schweden, Finnland, Russland, Sibirien bis hin nach China, Korea und Japan.

Kauz, Eule, Uhu

Das Brutverhalten des Habichtskauzes

Während der Habichtskauz in den nördlichen Regionen Nadelwälder bevorzugt und dort in Höhlen und Baumstämmen brütet, ist er in den südlicheren Verbreitungsgebieten eher in Mischwäldern anzutreffen. Dort übernimmt er zum Brüten gern die verlassenen Horste größerer Greifvögel. Die Balz beginnt etwa Mitte Dezember und dauert etwa bis Mitte April.

Was frisst der Habichtskauz?

  • Die Nahrung vom Habichtskauz besteht in der Hauptsache aus Kleinvögeln
  • Mäusen und anderen Kleinsäugern aber auch aus Eidechsen, Fischen, Fröschen und Insekten
  • Vereinzelt schlägt er sogar größere Tiere wie Hasen, Wiesel und Hühnervögel

Soziales Verhalten der Habichtskäuze

  • Er ist monogam und außerdem auch seinem Standort sehr treu
  • Während der Brut- und Aufzuchtzeit sind die Altvögel sehr aggressiv
  • ansonsten sind sie jedoch ruhige Tiere
Unterschiede der Habichtskäuze

Je nach Verbreitungsgebiet unterscheidet man bei Habichtskäuzen zwischen sieben und neun Unterarten. Sie sind unter anderem sehr stark an den verschiedenen Zeichnungen ihres Gefieders zu erkennen.

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