Der Brillenkauz – lässt alle Herzen höher schlagen

Der Brillenkauz (Pulsatrix perspicillata) ist einer der Eulenvögel, der durch seine auffällige Zeichnung besonders einnehmend ist. Seinen Namen verdankt er den weißen Federringen rings um die großen gelben Augen mit der orangefarbenen Iris. Sie sind ruhige und zutrauliche Tiere, was die Besonderheit des Brillenkauzes erhöht. Obwohl er in seiner Heimat recht häufig vorkommt, weiß man über ihn relativ wenig.

Die Größe des Brillenkauzes

Der Brillenkauz ist ca. 43 bis 50 cm groß und etwa 600 bis 1.000 g schwer. Die weiße Befiederung um die Augen zieht sich bis hin zum Kinn fast bis zu den Ohren. Sein Rückengefieder und der Oberkopf sowie die Flügel sind satt dunkelbraun. Männliche und weibliche Tiere haben ein identisches Gefieder.

Der Brillenkauz und sein Lebensraum

 Der Lebensraum erstreckt sich von Mittel- bis Südamerika und von Südmexiko bis Nordargentinien. Er ist ein Standvogel und lebt dort unter anderem in dichten Regenwäldern. Gelegentlich ist der Brillenkauz auch auf Kaffeeplantagen anzutreffen.

Kauz, Uhu, Eule

Das Brutverhalten der Brillenkäuze

  • Der Brillenkauz brütet je nach Habitat in den Monaten Januar bis August
  • Gebrütet wird in Baumhöhlen
  • Das Gelege umfasst ein bis zwei Eier
  • Bebrütet wird längstens 39 Tage
  • Der Körper und der Kopf der Jungvögel sind schneeweiß mit einer tiefbraunen Gesichtsmaske
  • Bis zur Ausfiederung die bis zu fünf Jahre dauern kann, durchlaufen die Tiere verschiedene Farbphasen
Der Brillenkauz und dass Jagdverhalten
  • Er ist ein Ansitzjäger das heißt hierbei beobachtet er vom Ansitz aus die Umgebung
  • Er stößt dann schnell und präzise auf das ausgemachte Beutetier herunter
  • Brillenkäuze ernähren sich von Mäusen, Fledermäusen und Insekten
Wann sind die Jungvögel flugfähig?
  • Sie werden mit etwa 40 Tagen flugfähig
  • verlassen werden sie das Nest aber bereits ehe sie fliegen können
  • Sie bleiben noch bis zu einem Jahr bei den Eltern auch wenn sie schon ausgewachsen sind
Der Ruf des Brillenkauzes
  • Dieser ist abgehackt und ähnelt dem klopfen eines Spechtes
  • Daher ist in Brasilien sein gebräuchlicher Name „Klopfeule“

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